Durch die Wüste

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Mo 4 Jul 2011 - 2:30

Eilienna sah Fascha zu, bis sie zum Rücken gelangte: "Sicher helfe ich dir mit dem Rücken." Sie nahm das Ziegenfell und begann dann vorsichtig Faschas Rücken abzureiben. Anschließend wandte sie es auch bei sich selbst an, wobei sie nun doch auch ihr Untergewand ablegte. Schließlich war weit und breit niemand zu sehen. Es war ein seltsames, aber nicht unangenehmes Gefühl sich mit dem Haar abzureiben. "So nu bist du dran," meitne sie und streckte der anderen ihren Rücken zu. "Ich habe selten viel Zeit in Gesellschaft verbracht. Nur einige Zeit mit meinem Lehrmeister, sonst war ich mehr allein. Ich scheine nicht so sehr dafür geschaffen zu sein mit Leuten zusammen zu sein. - Aber mich stört das nicht, es gab bisher immer genug Tiere die mir Gesellschaft leisteten. In meiner Heimat gab es ein Einhorn und ein paar Feen mit denen ich befreundet war. Kennst du Einhörner und Feen?" Sie wusste ja nicht, ob es auf Gavindra auch derartige Wesen gab. Bisher hatte sie nur Menschen und ein paar Tiere gesehen. Das es Elfen gab, hatte sie der Karte entnommen und erst heute von Fascha bestätigt bekommen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 4 Jul 2011 - 6:46

Fascha seufzte erleichtert auf, als Eilienna anfing ihren Rücken abzureiben. Es war wirklich ein befreiendes Gefühl endlich den Dreck los zu werden. Man fühlte sich erfrischt und sogleich viel sauberer. So konnte sie die nächsten Tage wieder schön ruhig schlafen und fühlte sich dabei noch sauber. Ein Traum. Dann jedoch wandert ihr Blick kurz zu Eilienna, welche sich nun doch traute sich ganz zu entkleiden. Fascha schmunzelte kurz. Sie hatte ja gleich gesagt, dass niemand stren würde. Doch nun war sie selber ziemlich neugierig. Immerhin war Eilienna eine Elfe und sie kannte bisher noch keine Elfen. Da wollte sie nun doch zugerne wissen ob die spitzen Ohren der einzige körperliche Unterschied waren. Aber es sah ja alles aus wie bei einem normalen Menschen... Also wandte sie schnell wieder den Blick ab, den es war für Eilienna doch sicher unangenehm so angestarrt zu werden, selbst wen es eine andere Frau war. Als Eilienna dann sagte, dass sie dran ist lachte sie und setzte sich gleich mit gespreißten Beinen hinter Eilienna, damit sie besser an ihren Rücken heran kam. Langsam machte sie sich also daran eben diesen mit dem Ziegenfell abzureiben. Dabei wandert ihr Blick aber kurz neugierig zu Eilinnas spitzen Ohren, wobei sie mit einer Hand die Haare der Elfe kurz zur Seite strich "Aber ihr Elfen habt also wirklich spitze Ohren. Ich konnte mir bisher nie vorstellen, wie das aussehen soll." Ihre Stimme klang ziemlich neugierig, fast wie bei einem Kind. Dann fügte sie aber mit einem lächeln hinzu "Aber irgendwie passen sie zu dir Eilienna." Sie lachte kurz und heiter auf. Dann lauschte sie den Worten Eiliennas und sprach ruhig "Oh so ist das also. Nun ich bin eher ein geselliger Mensch. Ich freue mich, wen ich nicht allein sein muss. Aber ich verstehe dich schon. Du und die Tiere... Das ist sicherlich so wie ich und meine 'Irascha." Dann funkelten ihre Augen kurz auf und sie hörte kurz auf zu schrubben "Du bist schon einem Einhorn begegnet? Ich hörte einige Geschichten aus dem Norden über diese Tiere... Sollen sie nicht ziemlich scheu sein und sich höchstens Jungfrauen zeigen? Soweit ich die Legenden richtig verstanden habe?" Sie schmunzelte erneut und schrubbte schließlich weiter "Du bist wirklich erstaunlich Eilienna. Und dann auchnoch Feen. Du bist wahrlich von Il-Dilathikajja gesegnet."


Zuletzt von Thure am Mi 6 Jul 2011 - 7:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Di 5 Jul 2011 - 6:44

"Il-Dilathikajja?" fragte Eilienna iritiert und sah Fascha fragend an. "Was meinst du damit gesegnet? -Kann ich mich damit abtrocknen?" fragte sie und nahm das Tuch hoch, das neben ihr gelegen hatte. Es war zwar ganz schön gewesen zu Baden aber nun drängte es sie einen Blick auf die Ruinen zu werfen. Was Fascha wohl damit meinte Einhörner würden sich nur Jungfrauen zeigen? Und was meinte sie damit sie sei von diesem Il-Dilathikajja gesegnet?

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mi 6 Jul 2011 - 0:43

Fascha schmunzelte. Eilienna war wirklich von weit her. Und noch dazu lernte sie ja gerade erst Aberianisch. Vermutlich hieß die Göttin, da wo sie herkam ganz anders. "Oh ich weiß nicht genau wie sie bei euch heißt oder genannt wird. Il-Dilathikajja ist die Naturgöttin. Sie ist Behüterin und Mutter der Elfen, so sagt man sich. Deshalb meinte ich, dass du wohl von ihr gesegnet bist. Sosehr wie die Natur dich zu lieben scheint." Als Eilienna das Tuch hoch hielt nickte Fascha "Nimm es ruhig. Du sollst ja auch sauber werden." Und ja nun würde es wohl zu den Ruinen gehen. Die Anderen hatten sicherlich schon längst das Lager aufgeschlagen. Und das mit den Einhörnern, war natürlich nur eine Sache, die sie von Reisenen gehört hatte. Ob es wirklich so stimmte wusste sie nicht. Sie war ja noch nie außerhalb Aberians und von dem, was die Reisenden so erzählten war ja meist eh immer nur die Hälfte wahr.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 15 Jul 2011 - 3:22

"Du meinst also diese Göttin gibt es in meiner Heimat auch? Außer das sie anders heißt? - Das klingt interessant... Bist du sehr gläubig?" Sie nahm das Tuch und trocknete sich damit Arme, Beine, Rücken und Bauch. Da sie klein und schlank war, wurde das Tuch nicht sehr nass. Sicher konnte auch Fascha sich noch damit abtrocknen. Sie schüttelte ihre Kleider aus, ehe sie begann sich wieder anzuziehen. Das Unterkleid war in der Warmen Sonne auch schnell wieder trocken geworden. Dann folgten die Hose und danach das Kleid. Irgendwann würde sie alles noch einmal waschen müssen, doch zuvor würde sie sich wohl erst ein weiteres Kleid besorgen müssen. Oder... vielleicht würde ja Fascha ihr etwas leihen. Das würde sich schon noch zeigen. Schließlich waren sie ja auch noch lange genug unterwegs und dadurch das sie immer beim beladen der Wagen half bekam sie jeden Tag ein wenig Kleingeld dazu. Der Karavanenführer war wirklich sehr freundlich. Vermutlich hatte sie großes Glück gehabt oder diese Göttin fand sie sollte es gut haben.
Eilienna musste an jenen Tag im Wald zurück denken, als ihr Freund, das Einhorn, die Götter um Rat angerufen hatte. Tatsächlich hatte sich damals einer ihrer Bitte angenommen. Doch das lag nun weit zurück und sie hatte seither so viel erlebt, dass es ihr als kaum etwas besonderes vorkam. Obwohl es mit Sicherheit etwas besonderes war, wenn ein Gott oder eine Göttin Hilfe anbot. Vielleicht aber waren sie schlicht daran interessiert gewesen die größer werdende Bedrohung des Landes einzuschränken. Außerdem war ihre Reise damals ja nicht einfach gewesen. Viele Hindernisse hatten sich ihr in den Weg gestellt. Doch sie hatte auch interessante und nette Leute kennengelernt.

Ihre Gedanken kehrten zurück und landeten unvermittelt bei den Ruinen. "Weden wir dann nun zu den Ruinen gehen?" Sie dachte gar nicht daran, dass sie diese Frage bereits mehrfach gestellt hatte und das sicher unhöflich war. Sie war einfach so voller Neugierde auf Neues dieser Welt zu sehen. Schließlich hatte sie die letzten Tage nicht viel mehr als Sand gesehen. Immerhin hatte sie das nicht vom lernen der Aberianischen Sprache abgelenkt. Sie war anscheinend gar nicht so schlecht darin Fascha die teilweise sehr seltsamen Worte nachzusprechen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 18 Jul 2011 - 7:43

"Nun," setzte Fascha an, "ich denke schon, dass dem so ist. Wen man an einen Gott glaubt, der haargenau gleich ist, kann man den nicht davon ausgehen, dass es derselbe ist? Das sich jedes Volk und jede Rasse eigene Namen ausdenkt ist aus meiner Sicht mehr als ersichtlich. Warum sollten auch Elfen ein Aberianisches Wort nutzen? Oder wir ein elfisches? Die meisten von uns können sicherlich nichtmal elfisch. Da ist es nur verständlich, dass wir einen eigenen Namen haben." Soe schmunzelte und lächelte Eilienna an "Aber ja, ich bin sehr gläubig. Wie ein Großteil der Menschen hier in Aberian auch. Immerhin sind wir das erwählte Volk des Il-Qaridschijjar. Er hat uns die Gabe der Wissenschaften gelehrt, sodass wir das heilige Land schützen konnten. Außerdem hat er uns die heiligen Tafeln gesandt, auf dass wir uns darauf ein Rechtssystem aufbauen. Dank ihm gehören wir zu den führenden Kulturen dieses Kontinents." Sie schmunzelt und zwinkert Eilienna zu "Aber genug des Selbstlobes. Er hat uns immerhin auch gelehrt, dass wir bescheiden bleiben sollen." Schließluch nahm sie das Tuch entgegen und trocknete sich erstmal gründlich ab. Das Tuch war wirklich nicht sonderlich feucht und so reichte es allemal. Schließlich war sie fertig und machte sich daran, ihre Kleidung wieder anzulegen. Auch das Tuch wickelte sie sich wieder um den Kopf.

Dann lächelte sie bei Eiliennas Worten über die Ruine. Wieoft hatte sie nun danach gefragt? "Ja wir gehen schon zur Ruine, keine Eile, Eilinna!" Sie lacht auf. Dann nickte sie jedoch und rückte kurz ihre Kleidung zurecht, ehe sie langsam den Fluss in Richtung Ruine folgte. "Dann lass uns mal gehen."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Mi 3 Aug 2011 - 8:57

"Ich glaube, ich bin nicht so sehr gläubig," meinte Eilienna leise. "Und das, obwohl mir die Götter schon geholfen haben. Aber sie haben mir auch einen Auftrag gegeben und mich dann allein gelassen. - Darum weiß ich gerade gar nicht, ob ich ihnen noch glauben kann."
Als sie den Ruinen näher kamen, besserte sich ihre Laune schnell wieder. Schon bald konnte sie die ersten Mauerreste erkennen. "Du sagtest, es gibt auch einige erhaltene Räume? - Meinst du wir werden diesen Wissenschaftler hier treffen?" Bei der Frage schwang sowohl Neugierde, als auch etwas Furcht mit. Sie kam einfach nicht mir Fremden klar, die sie das Erste Mal traf. Am liebsten ging sie direkten Begegnungen einfach aus dem Weg. Gelehrte bildeten da eine Ausnahme, was wohl am gemeinsamem Interesse lag. Außderdem konnte sie da bei einem Gespräch mitreden und stand nicht nur untätig daneben. Dabei kam sie sich stets verlohren und fehl am Platze vor. Doch wenn dieser Mann ein Mensch war, der sich mit der Geschichte beschäftigte, würde es schon nicht so schlimm werden. Schließlich interessierte sie sich auch stets für das was einst war. Vielleicht würde er ihr ein wenig über das erzählen, was er hier tat und schon gefunden hatte. Ohne es zu merken, war sie schneller geworden.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Do 4 Aug 2011 - 7:06

Neugierig lauscht Fascha den Worten Eiliennas. Sie legt den Kopf schief und schüttelt den Kopf "Du solltest nicht an den Göttern zweifeln Eilienna. Ich denke sie wissen was sie tun, auch wen sie es wohl nicht offen sagen. Versteht ein Mensch den die Götter?" Fascha blickte in den Himmel und lächelte "Die Götter gaben dir die Ehre, eine Aufgabe für sie zu erfüllen. Ich denke die Götter wussten was sie tun. Vertraue einfach darauf." Dann blicke die junge Aberianerin wieder nach vorne "Aber deinen Glauben überlasse ich dir. Jeder soll seinen Weg finden, dass wurde mir gelehrt."

Den Weg beschriet sie weiter mit Eilienna. Sie lauschte ihren Worten. Auch sie erblickte bald die Ruine. Es war wohl nichtmehr weit. Auf Eiliennas Frage antwortete sie mit ruhiger Stimme "Ja einige Räume sind erhalten geblieben. Man sagt es soll eine der besser erhaltenen Ruinen aus vergangener Zeit sein. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir Halan hier treffen werden. Soweit ich weiß, wollte er erst in einigen Monaten wieder zurück nach Rekalda." Dabei musterte sie Eilienna etwas aus den Augenwinkeln. Sie schien sich sehr auf die Ruinen und wohl auch auf den Forscher zu freuen. Aber sie war froh Eilienna so glücklich zu sehen. Auch wen sie immernoch ziemlich überrascht davon war, dass sie eine Elfe war. Und von viel weiter herkam, als sie vermutete. Nunja, irgendwann würde sie Eilienna darüber ausfragen. Aber Eilienna schien ja etwas überfordert zu sein. Und sie wollte sich nicht unbedingt aufzwängen. Eilienna sollte davon erzählen wen sie wollte und nicht früher.

So waren auch bald die Ruinen erreicht. Von Nahen wirkten sie noch größer. Der Fluss, in dem Eilienna und Fascha vorhin noch badeten, schlängelte sich durch einen Teil der Ruinen, welcher wohl einst ein Garten war. Man konnte sich vorstellen, dass es einmal sehr prachtvoll war. Auch wen von dieser Pracht nurnoch wenig übriggeblieben ist. Dieser Ort musste einst ein wichtiges Relikt dieser Gegend gewesen sein.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Sa 20 Aug 2011 - 3:06

Neugierig betrachtete Eilienna die ungewohnt aussehenden Mauerreste. "Wo ist denn so ein Raum? - Ich würde gerne einen sehen. - Dort waren sicher einmal ebenso schöne Pflanzen wie am Fluss. Oder sogar noch schönere. Wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen auch Blumen hier hatten."
Sie drehte sich einmal im Kreis und hielt ihren Stab dabei auf dem Boden, so dass er einen Kreis um sie herum zog. "Wäre es nicht schön, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen?" fragte sie verschmitzt lächelnd. Wenn noch genug Reste der Pflanzen im Boden waren, würde sich das sogar machen lassen. Zumindest als eine Illusion einiger der Pflanzen die hier einmal gewachsen waren. Es war einfach zu verlockend es zu versuchen. "Fascha, tritt doch bitte einmal zu mir in den Kreis," bat sie und deutete dabei auf den Kreis, den sie auf dem Boden gezogen hatte. "Ich möchte gerne etwas ausprobieren, aber nur von hier aus wird es seine ganze Wirkung entfalten." Sie grinste und breitete dann die Arme aus...

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 6 Sep 2011 - 7:46

Fascha betrachtet neugierig das Handeln von Eilienna. Sie schien von diesen Ruinen wirklich faziniert zu sein. Dass sie sich mit Hahlen gut verstehen würde, nahm sie dich an, er war ja genauso von den Ruinen faziniert. Bei den Worten der Elfe schmunzelte Fascha etwas "Oh dass kann gut sein Eilienna. Aber das solltest du wirklich lieber Halan fragen, der kennt sich damit wohl besser aus. Wobei es eine fazinierende Vorstellung ist... Aber zu den Räumen kommen wir noch, keine Sorge."

Dannach jedoch fand sie das Benehmen von Eilienna mehr als nur seltsam. Wie sie sich im Kreis drah und dabei mit dem Stab auf den Grund zeigte. "O Eilienna. Ich denke schon dass ein Blick in die Vergangenheit schön wäre. Wie unser prächtiges Reich vor tausenden von Jahren aussah, welch Wunder unsere Vorfahren vollbrachten. Doch leider ist eine Reise zurück in die Zeit ja nicht möglich." Kurz wirkte ihre Stimme melancholisch, wäre ein Blick in die Vergangenheit doch einfach wunderschön und fazinierend.

Dann blickte sie Eilienna jedoch fragend an, als diese sagte, sie solle zu ihr in den Kreis tretten. Was hatte sie vor? Fascha wusste es nicht, jedoch war sie wohl zu neugierig um kritisch zu sein und so gesellte sie sich zu Eilienna in den Kreis "Was hast du vor, Eilienna...?" Doch noch ehe sie die Frage ausgesprochen hatte, war sie vom Schauspiel gebannt, dass sich ihr bot. Das Flimmern der Luft, welches sie noch auf die Hitze schob, wandelte sich in einen grünlichen Ton. Wie verzaubert beobachtete sie wie sich langsam undeutliche Formen aus dem nichts erheben und immer deutlicher werden. Es waren Pflanzen, Bäume, Palmen. Pflanzen die exotisch und doch so vertraut für sie wirkten. Die Palmen waren hoch und prächtig, ihre Blätter strahlten in einem mächtigen Grün. Dann gab es andere Palmen, deren Stamm dicker war, die Blätter jedoch viel kleiner und nicht weit vom Stamm fortreichten, wie bei ihren Artgenossen. Dazwischen lagen immer wieder große Sträucher und Gebüsche, welche aussahen wie kleine Palmen. Aber auch welche mit einem prächtigen Blättern. Auch Farne mit kräftigen Grüntönen zeigten ihren Glanz. Und dazwischen immer wieder prächtige Blumen in mannigfaltigen Farben, welche an des Palmen Füßen wachsen. Sie wirkten exotisch und fremd, aber sicherlich prächtig. Der ganze Anblick gleichte einem prächtigen, fremdartigen Garten, der scheinbar große Pflege erfuhr.

Fascha bekam den Mund vor lauter Fazination einfach nichtmehr zu. Es war einfach prächtig. Sie kannte einige aberianische Gärten doch war keiner bisher so fazinierend wie dieser hier. War es doch ein Zeugniss aus alter Zeit. Wie lange mochte es her sein? Ihre Vorfahren mussten wahrlich prächtige Schöpfer gewesen sein.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 9 Sep 2011 - 5:13

Erfreut lächelte Eilienna über die erstaunlich gute Wirkung ihres Zaubers. Anscheinend hielten sich die Pflanzenreste in diesem Boden sehr gut. Mit leuchtenden Augen betrachtete sie ihr Werk und bestaunte genau wie Fascha die Pflanzenvielfalt.
"Eine nette Illusion nicht wahr? Sie zeigt uns dazuhin noch ein wenig Vergangenheit."
Langsam begannen die kräftigen Farben wieder zu verblassen, als der Zauber nachließ. Doch in ihrem Inneren würde der Anblick dieser nun nicht mehr existierenden Pflanzenpracht noch lange vorhanden sein.
"Ich denke, dieser Zauber hat sich wirklich gelohnt," meinte die Elfe. Ihr Gesicht war immer noch von Begeisterung gezeichnet. Auch wenn sie wild wachsende und wuchernde Pflanzen immernoch viel lieber hatte. Nach diesen Tagen war ihr jedes Grün recht, und sei es das einer wunderbaren Illusion.
Noch einige Minuten stand sie und genoss die Nachwirkungen des Zaubers. Sie hatte schon länger keinen solchen Zauber mehr angewendet, doch das Wissen wie man etwas derartiges zustande brachte wohnte in ihr. Auch war es der Erste Zauber in dieser Welt gewesen, den sie 'gewoben' hatte. Zufrieden musterte sie Fascha, die nur langsam wieder in die Gegenwart zurück zu finden schien. Die letzten Schleier der Pflanzenpracht lösten sich mit einem sanften Windhauch in Sand auf. Irgendwie war es für Eilienna beruhigend, dass ihre Magie auch hier funktionierte. Wobei sie selten genug bewusst Magie einsetzte. Das Lächeln wollte nun gar nicht mehr von ihren Zügen weichen.
"Hat er euch gefallen?" fragte sie.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 13 Sep 2011 - 4:29

Immernoch wanderte der Blick Faschas faziniert über die reiche Pflanzenwelt. Es war einfach zu fazinierend für sie. Nie hätte sie gedacht die Werke der Vorfahren bewundern zu können. Es war einfach herrlich und wunderschön. Diese Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt.
"Illusion... Es ist doch viel zu schön um eine Illusion zu sein..."
Langsam verblassten die Pflanzen, doch blieb der Ausdruck der Fazination im Gesicht der Aberianerin.
Nach einer ganzen Weile sah sie Eilienna mit kräftig strahlenden Augen an. Sie war scheinbar vom Zauber mehr als faziniert. "Oh Eilienna! Deine Zauberei ist einfach genial! Wie ihr es schafft... Es ist einfach wundervoll!" Nun war es Fascha die sich einmal im Kreis drehte und schließlich tief die Luft einatmete. Wen sie vorher gwusst hätte was die Absicht Eiliennas war, hätte sie ihr Verhalten nur zu gut verstehen können. Wieder drehte sie sich Eilienna um und strahlte sie weiterhin an.



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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 16 Sep 2011 - 6:12

Eiliennas Kehle entstieg ein helles Lachen und sie beobachtete Fascha interresiert dabei, wie sie über beide Ohren strahlend da stand. "Wollen wir uns nun weiter umsehen?" fragte sie nach einigen Minuten, in welchen sie weiter zugesehen hatte. "Ich weiß ja nun, dass ihr Magie faszinierend findet... Aber ich finde diese Ruinen faszinierend. Außerdem würde ich gerne diesen Mann, diesen Halan treffen." Ja, das wollte sie wohl, auch wenn sie sich insgeheim vor diesem Treffen auch fürchtete und sich nicht nur darauf freute. Sie wusste einfach nie, wie sie Fremden begegnen sollte. Lächelnd sah sie Fascha an und prägte ihrem Gedächtnis dieses Bild ein. Schließlich sah man nicht alle Tage eine solch große Freude im Angesicht einer Person. Nun konnte ihr das Bild in Situationen helfen, in welchen es nicht viel zu lachen gab. Und sie war sich sicher, dass in ihrer Zukunft auch solche Momente auf sie warteten. Denn was wäre ein Leben ohne die beiden Seiten von Licht und Schatten?
Sie wandte sich einer Wand zu und betrachtete die Verzierungen, die daraus gehauen worden waren. Doch leider konnte sie nicht wirklich viel erkennen, was sie noch mehr dazu trieb sich Schritt für Schritt weiter zu bewegen. Die Elfe wollte nun endlich mehr von diesen Ruinen sehen!

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Fr 16 Sep 2011 - 8:22

Fascha schmunzelte, als Eilienna wieder sprach und nickte. "Du hast Recht, Eilienna! Wir können unsere Zeit nicht noch länger mit Herumalbern verschwenden! Sowas gehört sich für junge Frauen nicht!" Sie Sprach ganz ernst und erhob ermahnend einen Zeigefinger. Dann zwinkerte sie Eilienna zu "Aber dann lass uns mal zu Halan gehen. Ich denke er sollte nicht weit sein. Wen wir Glück haben ist er auch im Augenblick nicht beschäftigt. Manches Male versucht ja unser Karawanenführer ihn Stundenlang in ein gespräch zu verwickeln. Er ist zwar eine Freundliche Person, aber bei sowas kann er ziemlich aufdringlich sein. Aber frag mich nicht, warum." Sie zuckte einfach mit den Schultern zur verdeutlichung, dass es sie nichts anging und sie es eh nicht interessierte. Nunja... sie wüsste schon gerne was genau er wollte, aber sowas gehörte sich ja nicht. Aber die Vorstellung von eben war einfach herrlich. Fascha hatte schon lange nichtmehr etwas so fazinierendes gesehen.

Schließlich bogen sie um eine Ecke und erreichten eine Stelle am Fluss , die wohl mal ein großer Platz gewesen war. An einer Ecke hatte es sich die Karawane gemütlich gemacht schon ein Feuer hergerichtet. Fascha deutete dorthin und erhob erneut die Stimme "Dort rasten wir! Die Ruine hier bietet einige Vorteile. Dort hinten befinden sich nämlich auch teilweise Zerfallene Gebäude, die man gut als Quartiere nutzen kann. Es gibt dort einige einfache Betten. Also wen du auf einem bett schlafen möchtest ist das kein Problem. Aber wen dus lieber so hättest wie bisher, wird dir keiner den Kopf abreißen."

Dann wanderte ihr Finger zu einem Mann, welcher sich scheinbar gerade einige Symbole an der Wand neben einem großen Eingang ansah. Er hatte mittellanges, hellbraunes Haar und wirkte für einen Menschen eher etwas kleiner. "Da ist er! Halan! Bereit ihn kennenzulernen?" Fascha grinste wieder breit. Konnte sie sich Eiliennas Antwort den wohl schon denken. Deshalb machte sie sich schon mit Eilienna auf dem Weg zum Forscher. Hinter diesem angekommen räusperte sie sich.

Halan rückte die Brille zurecht und wirkte kurz verwirrt, dann drehte er sich um. Kurz, aber wirklich nur kurz, huscht ein Schmunzeln über seine Lippen "Ah du bist es, Fascha. Erschreck mich bitte nicht so." Erst dann bemerkte er die Frau neben Fascha und blinzelte. "Eine... Freundin, Fascha? Ähm. Schön dich kennenzulernen." Ja seine Stimme wirkte eher ruhig. Und er selber wikrte wohl im Angesichte zweier Frauen zurückhaltend. Er war halt nicht ein so geselliger Mensch. Auch wen er Fascha kannte und sie ihn auf ihre Art immer irgendwie erheiterte.

Fascha schmunzelte und sprach ruhig "Seid gegrüßt Halan. Und ja das ist eine Freundin. Eilienna ist ihr Name. Sie interessiert sich wohl für diese Ruinen. Würdet Ihr mit ihr wohl etwas über die Ruinen sprechen?"

Halan blinzelte kurz und lächelte dann etwas, als er Eilienna ansah "Oh. Du interessierst dich für die Ruinen? Warum sagtest du das nicht gleich? Halan mein Name. Nun nein... eigendlich heiße ich ja Hahlen vân Grundyngen... naja aber hier bin ich Halan. Ich dachte es wäre beser einen Namen der Region anzunehmen, wen ihr versteht was ich meine. Nun wo waren wir? Achja, die Ruinen. Sprech, was magst du den wissen?" Er kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Da hatte er sich ja mal wieder verhaspelt.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Sa 17 Sep 2011 - 8:42

Eilienna stand ein Stückchen hinter Fascha und musterte den Mann neugierig, aber auch vorsichtig. Er schien ihr aber sehr zerstreut und sie musste beinahe lachen. Dann nickte sie ihm zu und lächelte. "Seid mir gegrüßt Halan, ich bin Eilienna. - Ja die Ruinen interessieren mich sehr. So wie mich so vieles der Vergangenheit interessiert. Fascha sagte es gibt ein paar erhaltene Räume..." Kurz neigte sie verlegen den Kopf und zog ihr Tuch zurecht. "Würdet ihr mir ein paar davon zeigen? - Ich... diese Zeichen... Mich interessieren vor allem alte Schriften und dergleichen." Verlegen trat sie von einem Fuß auf den anderen. Es war einfach schwierig für sie mit jemand fremdem zu sprechen. Doch er war ein Gelehrter und die Erfahrung sagte ihr, dass gleiche Interessen die Sache sehr vereinfachten. Darum hoffte sie mit Halan gut klar zu kommen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Sa 17 Sep 2011 - 10:10

Fascha blickte nur zu. Über den Ausrutscher Halans musste sie nur kurz aufleichen leise. Nun aber die Beiden schienen sich zu verstehen und schafften es ja sogar ins Gespräch. Also wieso sollte sie sich nun einmischen?

Halan nickte bei den Worten der jungen Frau und ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Eine Gleichgesinnte also! Und eine die er noch nicht kannte. Die meisten sogenannten Forscher und Historiker Gavindras kannte er ja bereits. Als Koryphäe auf seinem Gebiet musste man sich mit sovielen Leuten rumschlagen. Und vielen fehlte einfach nur die Leidenschaft sich für etwas zu begeistern. Sie suchten den schnellen Ruhm, sowie Reichtum. Nun so sah er es zumindest. "O Fascha hat in diesem Sinne vollkommen Recht. Diese Ruinen hier haben sich als wahre Fundgrube herausgestellt. Es gibt viele noch erhaltene Räume und Artefakte, die uns Aufschluss über die Kultur geben, die hier vor einiger Zeit lebte. Man glaubt garnicht über was für einen geist die Menschen zur damaligen Zeit verfügten." Seine Stimme strotzte nur so von Fazination. Schließlich schmunzelte, als er die Frage und Aussage von Eilienna hörte. Natürlich wurde ihr gleich geantwortet "Ich kann dir gerne einige der Räume zeigen. Nur keine Sorge. Auch alte Schriften wirst du hier zu genüge finden. Die Hieroglyphen, die man hier finden kann sind wahrlich interessant. Es ist wirklich zu bedauern, dass wir erst einen kleinen Teil dieser Schrift entziffern konnten."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am So 18 Sep 2011 - 9:37

Eiliennas Augen blitzten auf, als er die Schriftzeichen erwähnte. "Habt ihr schon eine Entschlüsselung mit Hilfe von Magie versucht?" fragte sie neugierig. "Und könnt ihr mir diese Zeichen zeigen? Wie gesagt, ich interessiere mich sehr für alte Schriften und dergleichen."
Ihre Zurückhaltung war vergessen, dieser Halan schien wirklich ein gleichgesinnter und gebildeter Mann zu sein. In der Gegenwart von Gelehrten fühlte sie sich immer gleich verstanden. Sie lächelte den Wissenschaftler an. "Wisst ihr, ich komme von weit her... und vielleicht kann ich euch ja helfen?" Begierig darauf endlich mehr von den Ruinen zu sehen trat sie von einem Fuß auf den anderen und ihre Hand umklammerte den Stab fest um stehen bleiben zu können. Am liebsten wäre sie sogleich losgelaufen, doch war das natürlich viel zu gefährlich. Außerdem war sie eine Elfe! Das rief sie sich gerade noch rechzeitig in ihr Gedächtnis, um sich beherrschen zu können. Sogleich blieb sie ruhig stehen und lächelte erneut, nun äußerlich sehr geduldig und besonnen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 19 Sep 2011 - 4:45

Der Mann schmunzelte und wischte sich kurz mit einem nassen Tuch über die Stirn. Bei dieser Wärme wohl nur mehr als verständlich. Schließlich griff er sich vom Boden einen braunen Hut mit breiter Krempe. Dabei sprach er zur Frau "O natürlich haben wir bereits versucht uns mithilfe der Magie zu behelfen. Leider nur mit mäßigen Erfolgen. Einige der Schirftzeichen lassen sich selbst mit Magie kaum übersetzen. Es scheint als stünde diese Ruine immernoch unter altem, magischen Einfluss. Wir wissen jedoch nicht wie weit dieser reicht und welche Einflüsse es haben mag. Aber ich werde sie dir zeigen, dann siehst du es selber."

Er war nun bereit und deutete kurz auf einige Symbole an der Wand, an der er soeben noch beschäftigt war "Einige der Symbole befinden sich bereits hier schon. Die wirklich große Inschrift befindet sich jedoch drinnen. Vielleicht fällt dir ja tatsächlich was ein. Wen ihr mir folgen möchtet?" Halan lächelte Eilienna und Fascha an. Von seiner vorherigen Nervösität war kaum noch etwas zu bemerken. er war wieder ganz in seinem Element. So ging er auf einen Eingang zu und griff sich von einem Tisch daneben eine Laterne, welche er sogleich anzündete. Dann tratt er durch den Eingang und sprach zu den beiden Frauen eine kurze Warnung "Passt auf eure Füße auf." Wenig später sah man auch wieso. Halan stieg eine Treppe hinunter. Der Gang führte nach unten. Immer weiter.

Fascha wusste nicht wirklich was sie on dem Ganzen halten sollte. Eilienna und Halan schienen sich ja ziemlich zu verstehen. Erstaunlich wie verändert sich der Mann zeigte, wen es um die Ruinen ging. Und auch Eilienna zeigte große Begeisterung für dieses Thema. Und sie? Nun sie würden sehen, ob es hier etwas spannendes gab. Immerhin handelte es sich hierbei um die Geschichte ihres Landes. Es wäre doch gelacht, wen es hier nichts zu entdecken gäbe.

Schließlich erreichte die Gruppe das Ende der Treppe. Es war schwer abzuschätzen, wie weit sie nun unter der Erde waren. Vielleicht 20 oder 30 Meter? Oder waren es sogar noch mehr? Was aber auffiel war, dass der Raum in dem sie sich nun befanden relativ groß war. Es war jedoch zu dunkel um weitere Einzelheiten zu erkennen. Halan hielt die beiden Frauen zurück, auf das sie warten sollten. Dann ging er einige Schritte in den Raum rein und hielt die Laterne mit der Flamme an eine Wand. Darauf hin erhellte sich schließlich eine Fackel an der Wand und auf diese immer mehr. Schließlich war der Raum hell beleuchtet und man erkannte eines mehr. Die steinernen Wände erschienen glatt und reich verziert. Sie waren fast vollständig mit Symbolen geschmückt. Ab und an fanden sich große Abbildungen von Wesen und Geschehnissen. Ansonsten waren die meisten Symbole eher klein und schienen wohl eine Schrift darzustellen. Am Ende dieser Kammer schließlich befand sich eine riesige Umrandung, als ob sich eine Tür dort befände. Zwischn dem Rahmen fand sich jedoch nur Stein, als wäre es ein zugemauerter Durchgang.

Halan drehte sich zu den Frauen um, von denen sich auch Fascha mittlerweile ziemlich faziniert zeigte "Hier wären wir. Vermutlich handelt es sich bei diesem Raum um eine Vorkammer zu den Gräbern oder einer Schatzkammer. Es ist schwer zu sagen, die Schriften geben wenig Auskünfte darüber. Hier an den Wänden seht ihr dann aber die Schriften. Ansonsten auch einige Abbildungen, welche uns einiges über die vorherigen Bewohner dieser Anlage verraten. Wir nehmen an, dass sich unter dem Rahmen dort drüben ein weiterer Durchgang befinden. Mit normalen Mitteln haben wir es aber bisher noch nicht hindurch geschaft. Und hier ohne Vorwissen Magie zu wirken, wäre aus meiner Sicht viel zu riskant. Es ist kaum auszudenken, was für Schäden man anrichten könnten. Wir wissen ja nichtmal was uns erwartet."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Mi 21 Sep 2011 - 3:25

Die Elfe lauschte Halans Worten und nickte dann verstehend. Ein klein wenig mulmig war Eilienna schon, als sie so tief unter die Erde stiegen. Doch ihre Neugier war stärker als dieses Gefühl. Voller Interesse betrachtete sie alles. Doch schon bevor sie die Kammer überhaupt betreten hatte, war ein Kribbeln auf ihre Haut getreten. Zuerst glaubte sie, es sei Einbildung, doch dann registrierte sie die erstaunlichen Magieschwingungen. Oh ja, da hatte der Mann eindeutig Recht, hier war alte Magie. Sie schien ihr erstaunlich stark und fremd. Sie blieb einen Moment vor der Kammer stehen und zögerte sie zu betreten. Doch der Blick, der sich mit dem Anzünden der Fackeln bot, trieb sie einige Schritte weiter.
Es lag eine Spannung in der Luft, ihre Augen leuchteten vor Verblüffung und Freude. Zugleich krampfte sich ihre Hand um ihren Stab.
Wie erstarrt stand sie da und starrte mit offenem Mund die Zeichen und Bilder an. Es war wie in einem Traum. Das Kribbeln auf der Haut hatte sich noch gesteigert und sie wusste nicht so recht was sie davon halten sollte. Doch die Magie schien ihnen zumindest zu gestatten hier zu sein. Die Elfe atmete bewusst tief durch und ließ ihren Blick wandern. Dann schloss sie kurz die Augen um sich zu sammeln und mit ihren Elfensinnen zu fühlen. Vor ihrem inneren Auge bildeten sich leuchtende Fäden, einem feinen Netz gleich. Sie alle liefen auf die selbe Stelle zu, der vermeintliche Durchgang. An jender Stelle waren sie zudem besonders dicht. Als sie nun versuchte die Schriftzeichen ebenfalls so zu sehen, verschwamm ihr innerer Blick. Das Licht breitete sich aus und verfärbte sich von einem normalen Farbton, der dem von Sonnenlicht glich zu einem Rot. Verdutzt schüttelte sie den Kopf und öffnete die Augen. Es schien ihr fast so, als sei das eine Blockierung, eine Art Schutzzauber.
Erneut schloss sie die Augen und untersuchte das Netz über den Schriftzeichen genauer. Bestätigend nickte sie und öffnete wieder die Augen. Dann sah betrachtete sie in aller Ruhe die Bilder und Zeichen auf den Wänden.
"Hier sind alte, aber noch immer recht starke Zauber. Der Grund warum ihr die Schrift nicht mit magischer Hilfe entziffern konntet, ist eine Blockierung. Es scheint ein Schutzzauber zu sein. Er durchzieht den ganzen Raum und ist an der Stelle wo ihr einen Durchgang vermutet besonders stark." erklärte Eilienna und machte erklärende Handbewegungen. "Mir scheint es auch so, als habe dieser Schutz des Durchganges berechtigten Grund. Doch vielleicht gibt es einen Weg die Schrift zu lesen, ohne den gesamten Schutz zu zerstören. Wie schon erwähnt ist der Zauber über dem Durchgang eben viel stärker."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mi 21 Sep 2011 - 8:13

Halan und Fascha verfolgten mit neugierigen Blicken den Handeln Eiliennas. Was hatte sie vor? Die beiden wussten es nicht, hatten sie sowas doch vorher nie erlebt. Fascha vermutete ja sehr stark, dass Eilienna wieder irgendwas mit ihrer Magie vorhatte. Immerhin wusste sie nun, wie mächtig Eilienna eigendlich war. Wo sie doch die Vergangenheit in die Zukunft projezieren kann. Halan hingegen war faziniert von diesen Gebärden. Er sah sowas vorher noch nicht, auch nicht bei den Elfen im Walde. Er kannte zwar ähnliche Rituale, aber nie sowas wie sie es hier tat.

Als Eilienna schließlich die Stimme erhob hörten beide ihren Worten mit großer Fazination zu. Schließlich nickte Halan und rückte seine Brille zurecht "Das bestätigt meine Theorien, so ziemlich. Also ein Schutzzauber der beim vermeindlichen Durchgang am stärksten ist. Erstaunlich. Ich habe bereits vermutet, dass Magie im Spiel ist, aber in diesem Ausmaß, wie du es hier beschreibst..." Ruhig ging er auf den vermeintlichen Durchgang zu und stricht mit der Hand vorsichtig über die Zeichen auf diesem. Dann krammte er in seiner Tasche rum und zog einen kleinen Zeichenblock hervor. Er blätterte einige Seiten nach vorne und nickte schließlich, ehe er wieder auf Eilienna zuging und ihr die Seite zeigte "Hier. Das sind meine bisherigen Aufzeichnungen über die Zeichen. Mit den Übersetzungen, die ich bisher feststellen konnte. Es handelt sich hier um fünfundzwanzig verschiedenste Symbole. Soweit ich bisher herausfinden konnte ähnelt die Sprache insofern dem Aberianischen, dass Vokale nicht als einzelne Zeichen vorkommen, mit Ausnahme des I."

Fascha blinzelte nur. Sie verstand nichts von dem Zeug, was Halan nun sprach. Nunja sie war halt keine Theoretikerin in diesem Bereichen. Stattdessen wandte sie sich nun auch einigen der Symbole und Bildern zu, welche sie neugierig musterte.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Do 22 Sep 2011 - 9:48

Interessiert betrachtete Eilienna die Aufzeichnungen von Halan und nickte.
"Ich kenne das Aberianische noch nicht sehr gut. Fascha lehrt es mich ja erst seit ein paar Tagen." Sie lächelte der Freundin kurz zu, ehe sie sich wieder Halan zu wendete.
"Habt ihr schon eine Stelle zu übersetzen vermocht?" Sie warf noch einen Blick auf die Zeichen in Halans Aufzeichnungen und schritt dann ein Stück an der Wand entlang. Dann schloss sie die Augen erneut und näherte sich auf geistig-energetischer Ebene der Schrift. Wieder hielt sie das Licht davon ab etwas erkennen zu können. Sie betrachtete den ganzen Raum auf diese Weise, indem sie sich einmal im Kreis drehte. Sogar an der Stelle des Einganges verliefen die Energiefäden. Auf diese Weise konnte sie wohl den Anfang des Textes nicht ausfindig machen. Aber vielleicht half es, wenn sie den Schutz an manchen Stellen lockerte... Sie streckte die Hände aus und legte sie vorsichtig auf die Wand, ein kräftiges Kribbeln breitete sich sofort darüber aus. Es war diesmal eindeutig unangenehm und sie kniff die Augen zusammen. Dann sammelte sie ihre Kräfte und verfolgte mit ihrem Geist die verwobenen Bahnen. Sanft schob sie die Stränge etwas auseinander und strich dabei vorsichtig an der Wand entlang.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 27 Sep 2011 - 8:39

Halan beobachtete das Gehabe der Elfe weiterhin und nickte auf ihre Worte. Nun ich lerne es seit einigen Jahren schon. Und allzuviel ähnlichekti besitzen die Sprachen leider auch nicht. Als reinen Vorgänger des Aberianischen kann man es nicht bezeichnen, sehrviele Wortwurzeln stimmen einfach nicht. Erstaunlich ist diese Tatsache allemal."

Auch Fascha erwiederte das Lächeln Eiliennas hörte aber einfach mal zu. Von dieser Thematik verstand sie einfach vil zu wenig, da wollte sie sich nicht unbedingt einmischen.

"Ja einige Stellen wurden bereits übersetzt. Beziehungsweise nehmen wir eine Übersetzung an. Die Stelle, von der wir die meisten Zeichen übersetzten konnten ist diese hier." Halan deutete auf eine Reihe von diesen Zeichen an der rechten Wand weiter unten. "Wen meine Annahme dieshinsichtlich richtig ist, steht hier etwas über den Tod einer Person, die dieser Komplex einmal gehörten."

Als Eilienna ihr Ritual vollbrachte spührte sie förmlich die Energie, die sich in diesem Raum ansammelte. Doch schien ihr vorhaben die Bahnen langsam zu zerschlagen von Erfolg gekrönt zu sein. Als sie dabei die Schrift an der Wand berührte schoßen immer wieder einige Bilder durch ihren Kopf, die meist nur wenige Sekunden oder weniger zu sehen waren. Es schien sich um eine Art Lebenslauf zu handeln, doch die Personen wirkten verschwommen. Alles schien sich jedoch in diesen Ruinen abzuspielen, vor langer langer Zeit.

Ein Kind wurde geboren. Später sah man einen Jungen beim Spielen in den Gärten, welche stark an jene erinnerten, denen Eilienna bereits wieder kurz Leben einhauchte. Der Junge lernte und schrieb. Schließlich sah man ihn auf einem prachtvollen Stuhl, vielleicht einem Thron, sitzen. Er sprach mit anderen. Und schließlich verginng er selbst. Die Zeichen schienen die Lebensgeschichte einer Person zu erzählen und zugleich die Kammer zu behüten, die versiegelt vor ihnen lag. Doch wurde der Bann durch Eiliennas Vorhaben schon schwächer.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 30 Sep 2011 - 8:58

Eilienna zuckte zusammen, als die Bilder auf sie eindrangen. Erst verflogen die Bilder so schnell wieder, dass sie kaum etwas erkennen konnte. Sie bemühte sich die Bilder länger zu halten um sie besser erkennen zu können. Dadurch konnte sie die Geschichte besser wahrnehmen. Voller Faszination folgte sie der Geschichte. Ihre Hände ruhten nun ruhig auf der Wand und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Dann, als er starb traten Tränen in ihre Augen. Es war mehr als nur Bilder einer Geschichte. Für die Elfe waren es auch Gefühle eines Lebens. Mit einem leisen Aufschluchzen nahm sie die Hände von der Wand und barg das eigene Gesicht darin.
Schnell jedoch hatte sie sich wieder in der Gewalt. Als sie die Spuren der Tränen weg gewischt hatte. Sah sie zu den anderen auf und lächelte: "Es ist seine Lebensgeschichte, die hier festgehalten wurde. Er war wohl ein Herrscher und als er starb erbaute man ihm diese Grabkammern. Ich glaube, er war ein beliebter Herrscher, den man nicht in Vergessenheit geraten lassen wollte." Sie folgte den Zeichen auf der Wand mit den Augen und deutete schließlich auf die Stelle rechts des Durchganges. "Dort neben der Tür beginnt die Geschichte. Der Herrscher wird geboren." Sie deutete mit dem ausgestreckten Arm darauf.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am So 2 Okt 2011 - 8:24

Fragend sahen sich Fascha und Halan an. Was war mit Eilienna los? Die beiden Menschen wussten nichts von ihrer Nähe zur Magie. Aber als Eilienna die Wand berühte und schließlich sogar anfing zu weinen und zu schluchsen, nur um darauf ihr Gesicht in ihren Händen zu verbergen wurde es sehr komisch.

Fascha näherte sich langsam ihrer Freundin und streckte eine Hand nach dieser aus "Eilienna?" Doch schon hatte sich Eilienna wieder gepackt und blickte auf. Auch ihr Lächeln war wieder zu sehen. Erleichtert atmete Fascha auf. Es ging ihr also gut. Doch was war geschehen? Die Erklärung ließ nicht lange auf sich warten. Auch wen die junge Frau nicht genau verstand worum es ging. Sie würde Eilienna später fragen, was genau vorgefallen war.

Halan rückte seine Brille zurecht und wirkte äußerst faziniert von den Worten Eiliennas. Dann näherte er sich vorsichtig den Zeichen, auf die die Elfe deutete, und nickte ruhig. "Ja... Es würde gut zu den übersetzten Fragmenten passen. Und meine Theorie bezüglicher einer Grabkämmer würde es auch bestätigen." Er wirkte wahrlich faziniert von den Erkenntnissen und strich vorsichtig mit der Hand über die Schriftzeichen vor sich "Nun, was meinst du Eilienna? Gibt es eine Möglichkeit die Grabkammer ohne große Verluste zu öffnen?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am So 2 Okt 2011 - 8:44

Die Elfe sah Halan abwägend an. Dann wanderte ihr Blick zu dem Durchgang hinüber.
"Ich weiß es nicht, aber ich werde es auch nicht herausfinden. Meiner Empfindung nach, sollte man den Toten ruhen lassen. - Dieser Zauber wurde sicher nicht ohne Grund mit dieser Ausdauer geschaffen." Eilienna trat ein Stück von der Wand zurück. Sie war selbst erstaunt, welche Wirkung sie anscheinend auf manche Schriften hatte.
"Ich muss zugeben, dass mich meine eigene Magie immer wieder überrascht." Eilienna lächelte weiter und wedelte durch die Luft. "Findet ihr es nicht auch erstaunlich?" Dann wandte sie sich Fascha zu: "Stell dir vor, ich konnte sehen was hier geschrieben steht! Ich habe das bisher nur ein Mal erlebt."

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