Durch die Wüste

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 4 Okt 2011 - 6:34

Halan seufzte innerlich auf. Wieso war es soschwer den großen Geheimnissen der Welt auf die Schlieche zu kommen? Wusste sie nicht, welche Auswirkungen diese Entdeckungen für die Welt haben konnten? Es wäre herrlich zu wissen, wie es darin aussah! Welche Künste die hissigen Bewohner hatten. "O Eilienna. Ich habe nicht vor den Toten zu wecken. Ich denke es wäre keine gute Tat historische Zeitzeugen auchnur irgendwie zu beschädigen. Mich interessiert nur das Wissen, das hinter diesen dicken Wänden verborgen liegt." Er seufzte leise auf und wischte sich mit einem Tuch etwas Schweiß von der Stirn. Dann blickte er leicht betrübt zu Eilienna "Ich befürchte, dich kann man nicht überzeugen?"

Fascha blickte immernoch zwischen den Beiden hin und her. Was hier los war, verwirrte sie immer mehr. Bis sie Eiliennas Worte hörte und lauschte. Mit großen Augen, sah sie ihre Freundin an. Sie konnte lesen, was hier geschrieben stand? Nein nicht lesen... sehen! "Eilienna, du kannst, was?! Und das ist nicht das erste mal?" Ein Grinsen bildete sich auf dem Gesicht der jungen Frau "Eilienna, du bist wirklich etwas Besonderes."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Mi 5 Okt 2011 - 9:25

Bei Halans Worten verfinsterte sich Eiliennas Blick. Abweisend schüttelte sie den Kopf: "Sicher, ihr wollt ihn nicht beschädigen. Ihr denkt nicht, dass es auch sehr gefährlich sein könnte, dieses Wissen zugänglich zu machen? Außerdem... Woher wollt ihr wissen, ob ihr nicht doch mehr beschädigt? Vielleicht ist da viel mehr, als man sehen kann?!"
Sie fasste den Wissenschaftler genau ins Auge und ließ auch nicht von ihm ab, als Fascha sie als etwas besonderes bezeichnete. Sicher mochte es etwas besonderes sein, aber sie hatte wohl auch hoch genug dafür bezahlt. Schließlich war sie wo sie nicht sein wollte und wer wusste schon, was das noch für sie bedeuten würde? Keiner konnte ihr sagen, ob sie hier genauso gesund bleiben würde, wie in ihrer Welt. Sicher gab es hier ganz andere Krankheiten. Wer wusste schon zu sagen, wie sie auf diese reagieren würde? Wie hoch ihr Preis letztendlich ausfallen würde, dass mochte die Zeit zeigen.
"Ich glaube eben, dass ein derartiger Zauber einen sehr guten Grund hatte. Da ich nicht nur die Vergangenheit und die Natur respektiere, sondern auch den Tod... Darum kann ich euch auf keinen Fall weiterhelfen. Mein Rat an euch wäre auch, es nicht herauszufordern. - Mehr kann ich wahrlich nicht tun."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Do 6 Okt 2011 - 8:01

Halan seufzte auf und schmunzelte. Vielleicht hatte sie doch recht? Er wandte sich wieder von der Schrift ab und klofte sich etwas Staub von der Kleidung, ehe er sich die Brille zurechtrückte. Dann nickte er einmal kurz auf und auch sein Blick fixierte Eilienna "Nun, eventuell hast du recht... Auch wen ich nur zu gerne wüsste, was sich hinter dieser Wand befände." Er seufzte erneut und versuchte sich dann an einem Lächeln "Nun... Zumindest weiß ich nun wobei es sich um diesen Text handelt. Das macht es uns eindeutig viel einfacher das hier zu übersetzen."

Fascha war hier mal wieder auf der Strecke geblieben. Es handelte sich hier also um ein grab eines Königs wie es aussah? Und an der Wand war sein lebenslauf geschrieben? Eine interessante Entdeckung war das doch allemal. Und wen sie so sah, was ihre Vorfahren hier so zustande brachten, dann war sie allemal faziniert. Sie konnte verstehen, wieso Halan unbedingt wissen wollte, was sich hier noch alles verbarg... Doch höchstwahrscheinlich hatte Eilienna Recht.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Di 11 Okt 2011 - 9:01

"Ich hoffe doch, dass ich dennoch behilfilich sein konnte," lächelte Eilienna. "Gibt es sonst noch etwas, dass ihr uns zeigen könnt?" Ein wenig war es ihr unangenehm, Halan so vor den Kopf gestoßen zu haben. Da war es einfacher sich über ein anderes Thema zu unterhalten. Am besten schien sich bei diesem Mann jedoch Archäologie oder Geschichte dazu zu eignen. In diesen Ruinen sollte es da doch wahrlich genug anderen Gesprächsstoff geben als diese Kammer und das verschlossene Grab.
Auch wusste sie nicht so recht, was sie davon halten sollte, dass sie diese Bilder gesehen hatte. War da ein Zusammenhang mit dem Ritual der Dornen? Sie wusste es nicht, lag es doch schon lange zurück und sie konnte sich nicht mehr so gut daran erinnern, ob sie die anderen Bilder davor oder danach gesehen hatte. Die Elfe fürchtete sich zwar vor all dem Fremden, dass hier auf sie zu kam. Doch glücklicher Weise war ihre Neugier meist stärker. Ob diese oder eine andere Welt, sie würde viel lernen und herausfinden, da war sie sich sicher.
Lächelnd wandte sie sich an Fascha: "Du hattest Recht, Halan ist etwas merkwürdig."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Sa 29 Okt 2011 - 7:39

Halan rückte seine Brille zurecht und dachte einen kurzen Moment nach. Das sie ihn vor den Kopf gestoßen hatte war schon vergessen, auch wen er nur zu gerne gewusst hätte, was ihn hinter diesen Türen erwartete. Wer wusste schon, welches Wissen dahinter verborgen war? Eine sehr verlockende vorstellung, aber er musste scheinbar auf dieses Wissen verzichten "Nun... Es gibt schon einige weitere Orte hier, die interessant sein dürfen. Was interessiert dich? Es gäbe beispielsweise die Messtürme. Erstaunliche Bauten, die es wohl nur hier in Aberian gibt. Oder hast du andere Interessen?"

Fascha erwiderte das Lächeln von Eilienna und sprach "Sagte ich ja! Allerdings ist er wirklich schlau. Wie sagte ein Mitreisender vor einiger Zeit dochmal? Das Wissen liegt im Schoß der Wahnsinnigen. Halan ist der perfekte Beweis dafür." Sie zwinkerte Eilienna zu.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Di 1 Nov 2011 - 7:22

"Ich also... Mich interessiert eigendlich so ziemlich alles..." Eilienna lächelte zurückhaltend. Fascha mochte Recht haben, aber sie wusste nicht so wirklich worann sie bei Halan war. Er schien wirklich sehr interessiert in dieser Sache und wollte ihnen auch mehr zeigen. Doch ansonsten war er ein Rätsel das sie nicht lösen konnte. Lag es daran, dass er ein Mensch war? Sie wusste es nicht und konnte es daher auch nicht beantworten. "Was sind denn diese Messtürme?" fragte sie und begann die unteren Stufen hinauf zu steigen. Ihr war klar, dass sie den Wissenschaftler mit ihrer Entscheidung sehr enttäuscht hatte. Sie hätte es ja auch gereizt in das Grab vorzudringen. Aber sie ging lieber der großen Gefahr aus dem Weg, die eben dies mit sich bringen mochte. Solch starke Magie setzte man nicht ohne Grund ein.
Sie musste husten, als sie eine Staubwolke aufwirbelte und hielt sich schnell ihr Tuch vors Gesicht. So schön es in den Ruinen und auch in der Wüste war, zuhause würde sie hier nie sein. Sie lächelte Fascha scheu zu und hoffte sie würde ihr die Gedanken nicht ansehen. Es war ihr gar peinlich so über deren geliebte Heimat zu denken. Bevor Fascha merken konnte das sie leicht errötete ging sie schnell ein Stück weiter.
Da stieß sie mit dem Stab gegen etwas das aus der Wand hervor ragte. Erschrocken ging sie einen Schritt zur Seite und begutachtete den Gegenstand oder Vorsprung. Sie konnte nicht genau erkennen was es war. Es ragte ein ganzes Stück über ihr aus der Wand. "Halan, was ist das? - Es sieht seltsam aus und etwas glitzert auf der Vorderseite!" gab sie Auskunft was sie sah. Es konnte eine Art Fackelhalter oder so sein... doch dazu war es eigendlich zu klein. War es eine reine Verzierung? Möglich war es, sie kannte die Eigenheiten der Bewohner hier nicht. "Es könnte ein Tierkopf sein..." überlegte sie laut.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Fr 4 Nov 2011 - 4:35

Halan machte ebenfalls seine Schritte wieder nach oben. Ja komisch mochte er wohl sein und er würde es sich wohl selber zugestehen. Aber nun würde er den Beiden die Messtürme zeigen. Der hiesige wurde wohl seit diese Ruinen hier so dalagen nichtmehr verwendet. Er rückte seine Brille ein weiteres Mal zurecht und sprach "Nun die Messtürme. Sie beschäftigen sich größtenteils mit der Miljah, dem großen Fluss Aberians. Vielleicht weißt du, Fascha weiß es zumindest bestimmt, dass der Fluss einmal im Jahr ansteigt und es eine große Flut gibt. Diese Flut ist für den Anbau von Reis und anderen Getreidearten in Aberian schon seit langer Zeit wichtig. Selbst die Steuern beruhten auf den Fluten. Deshalb gab es diese Messtürme an wichtigen Abschnitten. Man konnte an ihnen abmessen, wie hoch das Wasser stand und dies dafür nutzen die Steuern zu berechnen. Ein ziemlich simples, aber doch auch kluges Prinzip. Er war wieder so in seinem neuem Thema aufgegangen, dass er die Gruft schon wieder sogut wie vergessen hatte. Er war einfach kein Mensch der lange einer Niederlage nachtrauerte. Er suchte sogleich die nächste Herausforderung.

Fascha schmunzelte, als Halan scheinbar wieder seine Sprache gefunden hatte und sogleich los erzählte. Und ja von den Messtürmen hatte sie gehört. Einige waren wohl immernoch im Betrieb. Die Fluten waren ja immernoch sehr wichtig für die Bevölkerung in Aberian. Als Eilienna schließlich anhielt und sich etwas betrachtete, erhaschte sie ebenfalls einen Blick. Ja Eilienna hatte mit ihrer Vermutung wohl recht. Es könnte ein kleiner Vogel oder sowas sein? Zumindest wirkte es wie ein Vogelkopf. Der Schnabel war nur seltsam geformt. Als ob man etwas dranhängen könnte. "Es könnte ein Vogel oder soetwas sein..."

Halan lächelte und sprach weiter, nachdem er sich die Figur aus Stein, die Tatsächlich einen Vogel mit einem gelben Edelstein auf der Stirn darstellte "Ja es ist ein Vogel. Ein Vogel dieser Gegend. Wen auch diese Darstellung eher einen Gott des alten Volkes darstellen dürfte. Dsche, der Sonnengott, welcher mit einem Vogelkopf dargestellt wird. Deshalb vermutlich auch der gelbliche Kristall auf der Stirn des Vogels. Er dürfte die Sonne repräsentieren."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 11 Nov 2011 - 3:47

Eilienna hatte zu Halans Ausführungen zu den Messtürmen aufmerksam gelauscht und genickt. Sie konnte es sich ungefähr vorstellen wie das ganze ablief.

"Ich dachte die Götter hier heißen anders? Oder ist das einer, von dem ich noch nicht gehört habe?" Eilienna betrachtete den Kopf so gut sie es von unten herauf vermochte. "Wisst ihr für was er verwendet wurde?" fragte sie voller Neugierde. Der untere Teil sah bei genauerer Betrachtung so aus als hätte man früher etwas daran aufgehängt. Vielleicht eine Laterne, um die Treppe zu beleuchten.
"Ein schönes Stück auf jeden Fall," meinte sie und lächelte Hahlan etwas schüchtern zu. Dafür das sie ihn unten in der Kammer derart vor den Kopf gestoßen hatte war er wirklich freundlich geblieben. Er schien also nicht sehr nachtragend zu sein.
Die Elfe nahm ihren Stab in die andere Hand und stieg nach der Betrachtung des Tierkopf-Wandhalters weiter die Treppe hinauf. Oben angekommen sah sie sich noch einmal um und warf auch einen Blick die Treppe hinab. Vielleicht gab es ja noch weitere, weniger gefährliche verborgene Kammern?
Sie sah Halan an und wartete bis er ebenfalls ganz oben angekommen war. "Gibt es noch mehr erhaltene Kammern?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 15 Nov 2011 - 7:21

"Dsche ist keiner der Götter, die momentan verehrt werden. Er wurde von den damaligen Bewohnern diesewr Wüste verehrt, soviel haben wir über jüngere Inschriften und rekonstruktionen schon herausgefunden gehabt." Als sie fragte wofür man es verwendet hat schmunzelte Halan kurz und sprach "Wir haben vermutungen. Vermutlich diente es um Fackeln oder ähnlich aufzuhängen, wen man im Dunkeln diesen Ort aufsuchte oder dergleichen. Es wäre demnach also ein Fackelhalter, durch den Edelstein, die Verzierungen und die Ausarbeitung jedoch ein ziemlich wertvoller." Halan rückte sich die Brille zurecht und nickte bekräftigend. Und nein, Nachtragend war er wirklich nicht. Er konnte verdammt stur sein, aber jemanden etwas nachzutragen war oft nicht sehr vorteilhaft. Insbesondere wen es jemand Gleichgesinntes war, war es immer gut Kontakte zu haben, man wusste nie, wann man Hilfe brauchen könnte.

Auf den Weg zu den Messtürmen machend, blickte der Mann sich nochmal kurz um "Nun weitere erhaltene Kammern... Es gibt einige mehr oder wenige interessante Kammern. Dies hier jedoch war bisher die, die uns am meisten Rätsel aufgebracht hat."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am So 20 Nov 2011 - 9:32

Einige Zeit später waren sie wieder unterwegs. Eilienna ging neben den anderen her und dachte dabei noch einmal über diesen Forscher, Halan und die Ruinen nach. Sie hatte dort vieles Neue und Unbekannte gesehen. Doch eigendlich war hier ja alles unbekannt für sie. Diese Kammer und die alte Magie darin hatte sie fasziniert. Auch die anderen Teile der Ruinen, die sie gesehen hatten waren sehr interessant gewesen. Das Erlebnis mit dem als Illusion wiedererstandenen Garten war auch wunderbar gewesen. Sie hatte einmal wieder ihre ganze Magie gespürt und dafür war sie dankbar. Sie vermisste trotz der üppigen Pflanzen am Fluss den Wald.
Halan aber war ihrer Meinung nach seltsam und sie war sich sicher sie wäre nicht längere Zeit mit ihm klar gekommen. Fascha war da zum Glück ganz anders und sie freute sich darüber. In ihrer alten Heimat hatte sie keine solchen Freunde gehabt. Jedenfalls wenn man die Feen, die Einhörner und Tiere ausließ.
Da kam sie auf eine Idee und suchte nach ihrer Freundin. "Fascha, gibt es hier eigendlich auch magische Wesen? Also etwas zwischen den menschlichen Wesen und den Tieren?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Di 22 Nov 2011 - 10:39

So reiste man nun entlang des Flusses. Ein vorgehen, welches die Reise um einiges beschleunigte, hatte man doch immer Wasser in seiner Nähe. Und auch war es viel weniger eintönig als der endlose Sand. Und man wusste das man vorwärts kam und sich nicht im Kreis drehte. Der mächtige Fluss war wahrlich eine wichtige Landmarke bei der Reise durch Aberian. Bisher verlief die Reise ohne sonderliche Probleme und scheinbar war die Sorge um Banditen zumindest bisher unbegründet. Insbesondere da man schon langsam in bewohnte Gefilde einkehrte. Die nächste Stadt war höchstens ein oder zwei Tagesreisen von hier entfernt. In der dortigen Karawanserei konnte man nächtigen und handeln.

Fascha, die entzwischen auf Eilienna gestoßen war, schmunzelte bei ihrer Frage "Magische Geschöpfe? Nun die gibt es sicher, auch wen vieles nur Legenden von Reisenden sind, die ich nicht überprüfen kann... Es spricht von Drachen, sowie von Einhörnern oder Echsenwesen. Was ich jedoch bezeugen kann sind die Legenden über Flaschengeister! Oder auf aberianisch Chul. Ein Chall, so heißt ein einzelnes dieser Wesen, ist nicht unbedingt ein Flaschengeist sondern vielmehr eine Überart von magischen Geistern. Die Flaschengeister sind eben solche Geister, die von einem Magier in einer Flasche gebannt wurden und nun jeden der an ihr reibt drei Wünsche erfüllen muss. So zumindest will es die Legende!" Fascha lachte leise auf und sprach dann ruhig "Wir sind übrigens bald in einer größeren Stadt Eilienna. Asch-Schîfasi. Die Eroberin. Sie gehört zu den wohl prächtigsten Städten Aberians." Ein Funkeln war in den Augen Faschas zu sehen, als sie Eilienna angrinste "Soll ich dir die Stadt zeigen, Eilienna? Und wie wäre es mit einem Badehausbesuch?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Di 29 Nov 2011 - 9:22

Eilienna hörte Faschas Ausführungen aufmerksam zu. Wünsche erfüllen? Sie verzog das Gesicht zu einem breiten grinsen. Darauf vielen sicher fiele herein. Denn wer wünschte sich nicht seine sehnlichsten Wünsche würden erfüllt?

"Oh eine richtige Stadt?" Sie hatte gemischte Gefühle beim Gedanken daran eine Stadt zu betreten. Einmal war sie darauf gespannt, aber andererseits war es ihr auch unangenehm. In einer Stadt gab es jede Menge fremder Personen. Und ein Badehaus... Sie sah nicht wirklich begeistet aus. Badehaus. Sie ließ sich das Wort durch den Kopf gehen und schüttelte iritiert den Kopf. Sie konnte nur insoweit etwas damit anfangen, dass Fascha ihr schon etwas darüber gesagt hatte. "Ich weiß nicht..." Sie klang bekümmert und etwas besorgt. Sie war eine Elfe und... Nunja, sie war Eilienna. Sie würde sich kaum überwinden können. Sie wandte den Blick ab und folgte dem Schwung einer Palme. Dann sah sie wieder Fascha an: "Ich glaube nicht das diese Idee so gut ist..." Nichtnur das sie sich unbehaglich fühlen würde... Sie fand ja schon die Umgebung einer Stadt nicht gerade sehr angenehm. Dazu noch die vielen Menschen... Ihr Lächeln blieb schüchtern und zurückhaltend.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Fr 9 Dez 2011 - 6:07

Fascha legte den Kopf schief und lief nun Rückwärts vor Eilienna her, wobei sie ihre Hände auf den Rücken überkreuzt hatte. Dann schmollte sie kurz, ehe sie wieder breit grinste "Du bist schon seltsam Eilienna!. Hat man dir das schonmal gesagt? Du bist ja schon fast so schlimm wie Halan, man glaubt es kaum!" Sie lachte auf und zwinkerte Eilienna neckisch zu. Dann sah sie sie jedoch wieder etwas fragend an "Ist es den wirklich so schlimm? Nunja wir in Aberian sind sowas ja gewohnt, aber nunja..." Sie zuckte einfach mit den Schultern. Es war einfach schwer darauf nun eine Antwort zu finden. Und wen Eilienna nicht wollte, konnte man sie ja wohl kaum dazu zwingen. Lächelnd sah sie ihre Freundin schließlich an "Aber nun gut! Wen du nicht magst... Dann müssen wir aber unbedingt nochmal vor der Stadt eine Runde schwimmen. Ich nöchte ungerne stinkend die Stadt erkunden. Und das solltest du auch nicht!" Sie grinste wieder breit und erhob mahnend den Zeigefinger "Und du weißt ja auch, wie leicht man bei dieser Hitz schwitzt! Das tust du doch oder?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am So 11 Dez 2011 - 9:49

Die Elfe verdrehte leicht die Augen. Nein, sie schwitzte kaum, sie war ja nicht ganz umsonst eine Elfe. Nun gut, sie wusste nicht wie das bei anderen Elfen war... Auf jeden Fall machten ihr die Temperaturen kaum etwas aus. Auch wenn es in den Nächten wirklich erstaunlich kalt wurde. Sie grinste Fascha entschuldigend an: "Es tut mir ja leid, aber vielleicht kannst du ja mit den anderen in so ein Badehaus gehen. Ich mag es einfach nicht, wenn zu viele Leute um mich sind. Soetwas bin ich einfach nicht gewohnt und es macht mich immer nervös und..." Sie sah etwas beschämt zu Boden.
"Weißt du, ich war eigendlich immer allein. Es gab sehr selten mal jemanden, der es länger mit mir ausgehalten hat. Ich weiß nicht woran das liegt. Aber ich bin auch ganz gerne allein. - Wobei da ja immer die Tiere sind und die Pflanzen."
Wie wahr, ihr fehtlen die Unterhaltungen mit den Tieren doch sehr. Hier hatte sie bisher nur die großen Dromele von näher gesehen. Sie musste Fascha unbedingt noch nach den Tieren hier fragen. Sie hatte sich immer mit den Tieren besser verstanden als mit Menschen oder Elfen. Gut, mit ein paar anderen Wesen, hatte sie auch ganz zurecht gekommen. Sehnsüchtig dachte sie an das Einhorn und ihr Pferd. Sie kam sich nun fast einsamer vor als damals, obwohl sie nun in Fascha eine Freundin hatte. Aber es war eben so anders... Sie war ein Mensch. Immer stellte sie irgendwelche Fragen, sie lachte viel, das stand ihr auch gut, aber Eilienna war eben zu selten unter Personen gewesen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 12 Dez 2011 - 10:08

Fascha kannte sich ja nun auch nicht wirklich mit Elfen aus. Woher sollte sie den dann wissen, dass Elfen nicht schwitzten? Oder zumindest nicht so leicht. Für sie waren andere Völker ein ziemliches Rätsel, sie kannte sich damit nicht wirklich aus. Sprachen der Menschen, nun das konnte sie wohl leicht, aber sonst beruhte ihr Wissen nunmal hauptsächlich nur auf das der Reisenden. Als Eilienna sie entschuldigend angrinste und dann auchnoch beschämt auf den Boden schaute seufzte Fascha leise auf, dreht sich wieder normal hin und ging neben Eilienna her "Ach Eilienna! Ich nehm dir das doch schon nicht übel! Ich war wohl nur etwas zu spontan, weil ich eben dachte, dass ich nun endlich auch eine Freundin habe mit der ich das Badehaus besuchen kann." Sie kreuzte nun die Arme hinterm Kopf und blickte wärend des Gehens in den Himmel "Ich reise schon fast mein ganzes Leben lang in dieser Karawane. Es ist schwer so eine wirkliche Freundin zu finden. Meist sind solche Freundschaften nur für einen Augenblick, vielleicht einen Tag, wen überhaupt. Tut mir leid, dass ich dich sosehr damit reingezogen habe..." Ihre Stimme wurde etwas leiser als vorher.

Nach einem kurzen Schweigen sah Fascha Eilienna an "Nunja, ich denke wir sind uns darin wohl ziemlich ähnlich nicht. Auch wen wir jeweils anders damit umgehen." Sie zuckte kurz mit den Schultern, ehe sie wieder ein Lächeln aufsetzte "Aber wir Baden vor der Stadt nochmal, ja? Aber nur wen du möchtest."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Di 13 Dez 2011 - 9:56

"Aber sicher, ich streite ja nicht ab, dass es angenehm ist sauber zu sein," grinste Eilienna.
"Sag, gibt es in der Stadt sehr viele Menschen? Weißt du, ich fühle mich immer recht... unwohl wenn allzuviele Unbekannte um mich herum sind."
Ja, es erstaunte sie sogar etwas, dass sie Fascha als Freundin gewonnen hatte. Oder eher andersherum... Nun jedenfalls verstanden sie sich erstaunlich gut.
"Was leben hier am Fluss eigendlich so für Tiere? Ich habe hier nur von weiter weg ein paar gesehen." Ein wenig hatte die Elfe sich durchringen müssen zu fragen. Sie stellte eben nicht gerne so viele Fragen. Vielleicht würde sich das irgendwann einmal legen, doch das dauerte sicher noch lange.
Nun lag also bald eine erneute Herausvorderung vor ihr und sie würde auch ihre Sprachkenntnisse an den Bewohnern testen können, oder müssen. Wie man es eben sah. Aber neugierig auf die fremde Stadt war sie doch auch. Hin und her gerissen zwischen Fucht und Freude ging sie weiter neben Fascha her.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Fr 16 Dez 2011 - 8:12

Fascha grinste bei den Worten Eiliennas und nickte kräftig "Natürlich ist es mehr als angenehm sauber zu sein! Aber ich bin da als Aberianerin vermutlich sowie viel zu vor eingenommen."Sie kicherte leise und sah Eilienna an "Nun viele Menschen... Was sind für dich viele Menschen? Die Stadt ist schon relativ groß... Und es mag wohl viele Menschen geben. Besonders auf dem Basar könnte es ziemlich voll werden. Dafür ist ein Basar eigendlich immer einen Besuch wert."
Auch Fascha war ziemlich froh eine Freundin in Eilienna gefunden zu haben. Irgendwie bedauerte sie es schon, dass sich die Wege irgendwann wieder trennen würden... Stattdessen konzentrierte sie sich lieber auf Eiliennas Frage "O Tiere gibt es hier einige! Am großen Fluss leben einige Vogelarten. In einigen Monaten ziehen sogar Vögel vom Norden hierher! Dann haben wir noch einige Wildtiere, verschiedenste Fuchsarten oder Wildkatzen. Dann kriechen hier noch allerlei Echsen rum. Einige mehr, andere weniger gefährlich. Dann noch Krokidile und Schlangen." Sie grinste ihre neue Freundin an. Also an Tieren mangelte es hier sicher nicht, man musste nur aufmerksam sein.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Sa 17 Dez 2011 - 8:51

"Ich würde zu gerne eins dieser Tiere näher sehen," meinte Eilienna leise. Die Elfe sah sich um und versuchte ein mögliches Schlupfloch von Tieren ausfindig zu machen. Nun, da sie darauf achtete, fand sie überall Anzeichen für irgendwelche Tiere. Sie grinste ihre Freundin an: "Fascha, komm doch mal mit, ich würde dir gerne etwas zeigen. Es wird auch nicht lange dauern."

Sie ging ein Stück in Richtung einiger Felsen und bedeutete Fascha leise zu sein. Als sie nur noch wenige Meter entfernt waren flüsterte sie ihrer Freundin zu: "Bleib bitte eben hier stehen und warte mal kurz." Eilienna ging noch ein Stück näher heran und Kniete dann halb auf den Boden. Ihren Stab legte sie neben sich. Gedanklich suchte sie nach den Tieren, die hier wohnten. Kurze Zeit später streckte etwas eine ziemlich spitze, kleine Nase aus einem Loch zwischen den Felsen hervor. Vorsichtig beäugte das Tierchen die Menschenfrau und verharrte mit dem Blick dann auf Eilienna.
Schließlich schob sich langsam ein schmaler, sandfarbiger Kopf mit zwei großen Ohren hervor. Neugierig, aber sehr vorsichtig beäugte es die beiden Personen erneut. "Du brauchst dich nicht zu fürchten, wir tun dir nichts. Das verspreche ich dir."
Die Karawane war weit genug entfernt um den kleinen Kerl nicht zu erschrecken.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 19 Dez 2011 - 10:59

Verwundert blickte Fascha Eilienna an, die ihr wohl etwas zeigen wollte. Was wollte sie ihr den hier mitten in der Wüste zeigen, was sie nicht kannte? Nun war Fascha doch wirklich einmal neugierig. Lügen traute sie Eilienna nicht zu, also musste es ja etwas Besonderes sein.

Langsam folgte sie Eilienna also zu dem Felsen und blinzelte nur "Eilienna, was..." Doch da bedeutete ihr Eilienna schon, dass sie still sein sollte. So legte Fascha einfach mal den Kopf schief und sah fragend auf Eilienna und dann zum Felsen und wieder zurück. Was hatte ihre Freundin bloß vor?

Plötzlich kam eine Nase aus einem kleineren Loch zwischen den Felsen hervor. Als das kleine Tierchen schließlich seinen Blick auf Fascha richtete, war diese kurz davor aus Überraschung aufzuschreien. Ein kleiner Luftzog entkam ihr, doch dann konnte sie sich gerade noch halten. Eilienna sagte sie sollte leise sein... Vorsichtig näherte sich Fascha nun aber vor Neugier dem Tier und Eilienna. Dabei war ihre Stimme möglichst leise "Darf ich näher kommen Eilienna?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 23 Dez 2011 - 8:15

Die Nase verschwand wieder ein Stück weit in dem Spalt. Eilienna sah sich nach Fascha um und schüttelte den Kopf. "Tut mir leid, aber er hat mehr Angst vor dir. Er kann dich nicht verstehen und weiß daher nicht, was du möchtest. Besser hälst du also etwas mehr Abstand." Sie lächelte "Aber ja! Sie ist meine Freundin!" meinte die Elfe und sah wieder zu dem kleinen Tier hinüber.
"Nun gut, Fascha, du kannst ein Stück näher kommen. Er bittet dich aber dich nur ganz wenig zu bewegen und ein Stück hinter mir zu bleiben."
Das Tier kam nun wieder ein Stück heraus und beobachtete die Frau genau. Hinter ihm drängten zwei weitere Nasen hervor. Es war eine kleine Familie mit Vater, Mutter und drei Jungen. Die Mutter hielt ihren kleinen Sohn davon ab sogleich auf die beiden Frauen zu zulaufen.
Der Vater trat vor die Höhle und Eilienna staunte über sein schönes Fell. In ihr kam der Wunsch auf es zu berühren. Es musste sich weich anfühlen, dachte sie. Doch der Fuchs war strikt dagegen sich berühren zu lassen. Die kleinen waren dem nicht so abgeneit, da sie selbst sehr neugierig auf die Elfe waren.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mi 28 Dez 2011 - 5:33

Fascha konnte nurnoch blinzeln. Man sah es ja nicht jeden tag wie eine Frau mit einem Tier sprach und wäre es nicht gerade Eilienna gewesen, die da zu dem Tier sprach, hätte Fascha die Person wohl für total verrückt erklärt. Aber mitlerweile wusste sie das Eilienna anders war, ob es daran lag, dass sie eine Elfe war, wusste Fascha nicht. Sie kannte ja sonst keine Elfen.

Dann blinzelte sie jedoch erneut, als Eilienna sagte, dass sie näher kommen konnte. Fascha kroch nun auf allen Vieren vorsichtig und langsam in Richtung Eilienna um hinter dieser zum stehen zu kommen. Vorsichtig hob sie ihren Oberkörper und kniete nun hinter Eilienna an deren Schultern sie sich vorsichtig abstützte. Vorsichtig lugte sie an ihr vorbei. Sie hatte schon einige Wüstenfüchse gesehen, aber sicher nicht aus dieser Nähe. Und dann sprach ihre Freundin auchnoch mit ihnen! Das konnte sie doch keinem erzählen, wer würde ihr glauben?

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am So 8 Jan 2012 - 8:57

Eilienna beobachtete den Wüstenfuchs und nickte dann: "Ja, wenn ihr meint, gerne." Worauf sie damit antwortete wusste nur sie und der Fuchs. Doch langsam kamen die Tiere nun aus dem Bau und der Vater reckte die Nase empor um die Umgebung nach Feinden zu unteruchen.
Die Elfe setzte sich gemütlich hin und streckte eine Hand vor. Gespannt wartete sie ab.
Auch die anderen Nasen kamen nun nach draußen und die Mutter musterte die großen Zweibeiner misstrauisch. Die kleinen hingegen hopsten etwas tollpatschig heraus und begannen gleich herum zu tollen. Einer bemerkte die ausgestreckte Hand und betrachtete sie mit schiefem Kopf. Dann näherte er sich vorsichtig und schnupperte. "Keine Angst Kleiner, ich bin nicht gefährlich," erklärte Eilienna leise. Da sich die Hand nicht bewegte wurde der kleine Fuchs immer mutiger und stieß schließlich mit der Nase dagegen.

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Fr 13 Jan 2012 - 10:36

Nanu? Nun antwortete Eilienna dem Tier auchnoch auf eine Frage, doch welche, dass verstand Fascha nicht. Sie fragte sich wirklich wie es sein musste, wen man verstand, was die Tiere einem sagten. Sie war schon neugierig und würde sicherlich gerne mal mit den Tieren sprechen. Was 'Irascha ihr wohl zu sagen hätte? Ach was würde sie geben einmal mit ihr zu sprechen! Doch dies würde wohl nur ein Wunsch bleiben. Eilienna konnte es ja sicherlich niemanden beibringen, wie man mit Tieren sprach, wie sollte das auch gehen? Auch wen, sie ziemlich neugierig war...

Gespannt schaute Fascha über die Schulter Eiliennas und beobachtete die Tiere, die nun allesamt aus dem Bau kammen. Die kleinen Junges hopsten verspielt herum und Fascha musste schmunzeln, die waren ja auch zu süß! Und schließlich schnupperte einer an Eiliennas Hand. Nach den Worten ihrer Freundin stupste der Kleine sogar mit der Nase gegen ihre Hand. Fascha musste leise kichern. Sie flüsterte vorsichtig in Eiliennas Ohr "Kann... Kann ich auch?"

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Eilienna am Fr 27 Jan 2012 - 9:14

Eilienna lächelte: "Versucht es doch einfach!" meinte sie zu Fascha, auf ihre Frage. "Schlimmstenfalls ruft die Mutter die Kleinen zurück, mehr auch nicht."
Noch eine ganze Zeit saßen sie bei den Füchsen und sahen den Kleinen beim Spielen zu.
"Oh, ich denke wir sollten zurück zu den anderen?" fragte die Elfe schließlich. Sie wollten ja nicht den Anschluss zur Karavane verlieren. Zudem schien der Vater der Fuchsfamilie langsam etwas ungeduldig zu werden.
"Ja, es ist Zeit sich zu verabschieden."

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Re: Durch die Wüste

Beitrag  Thure am Mo 30 Jan 2012 - 21:00

Fascha nickte vorsichtig und wagte sich etwas vor um auch ihre Hand nach den Wüstenfüchsen auszustrecken. Ganz langsam natürlich. Sie war doch ziemlich ruhig geworden, sie kannte sich selbst kaum so. Aber es war einfach etwas besonderes mit Eilienna.

Nach einer Weile hatte sich sogar eines der kleinen Tiere getraut an ihrer Hand zu schnüffeln. Ein Anfang war es immerhin. Aber dann hört sie Eiliennas Worte und nickte schnell. Die Karawane! Die hatte sie nun ja wirklich fast vergessen! Vorsichtig zieht sie ihre Hand weg und steht hastig auf, wobei sie sich etwas Sand von der Hose klopft. "O. Ja, sollten wir lieber. Aber keine Sorge, ich kenne den Weg." Sie blickte noch einmal kurz zu den Füchsen und lächelte "Auf Wiedersehen, ihr alle." Leise sprach sie zu Eilienna "Verstehen sie mich den, eigendlich? Oder können sie nur dich verstehen?"

Einige Zeit später hatte man wieder zur Karawane aufgeschlossen und wenig später mit dieser eine Art Hof vor den Toren erreicht. Es war schon fast ein kleines Dorf vor den Toren der Stadt, die mit Riesigen Mauern, wie eine Runde Festung dalag und dessen Türme hoch empor ragten. Der Hof war ummauert und nur zu einer Seite hin gab es ein Tor. Innen gab es einen großen Innenhof auf dem einige Stände standen, wo Waren feilgeboten wurden. Am rechten Rand befand sich ein Gebäude mit vielen kleinen Ställen. Diesen steuerte die Grupüpe zuerst an. Fascha wandte sich indes wieder ihrer Freundin zu "So Eilienna da wären wir. Das ist die Karawanserei vor der Stadt. Hier können wir rasten. Die Dromele kommen nun in ihre Ställe und wir bekommen einige Zimmer zugewiesen. Das ist sowas wie eine Karawanenherberge, wen du so willst. Hier nächtigen wir einige Zeit. Mit speziellen Waren aus fernen Landen handeln wir hier. Mit den Waren für das einfache Volk gehen wir zum Markt vor den Stadttoren."

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